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22. August 2010 Kaiserslautern - Sport

fck_logo_klein.jpg3:1 - Traumstart in die Bundesliga

Der FCK ist wieder da! Und wie! Mit 3:1 gewannen die Roten Teufel ihr Auftaktspiel in der ersten Bundesliga beim 1. FC Köln. Nach vier Jahren Abstinenz im Fußball-Oberhaus präsentierten sich die Roten Teufel in hervorragender Verfassung. Zweimal Srdjan Lakic sowie Ivo Ilicevic erzielten in der zweiten Hälfte die Treffer für den FCK.

Fußball lebt von den besonderen Momenten. Als am Samstag, 21. August 2010, Schiedsrichter Dr. Felix Brych um 15.30 Uhr im RheinEnergieStadion in Köln-Müngersdorf die Partie zwischen dem 1. FC Köln und dem 1. FC Kaiserslautern vor 49.200 Zuschauern anpfiff, war dies zumindest für alle Fans der Roten Teufel ein solch bewegender Moment. Nach vier bitteren Jahren Zweitklassigkeit kämpften die Lautrer endlich wieder im Fußball-Oberhaus um Punkte. Personell stand Cheftrainer Marco Kurz dabei der gesamte Kader zur Verfügung, für die Wiedergenesenen Stiven Rivic und Pierre de Wit kam ein Einsatz aufgrund des Trainingsrückstandes jedoch noch nicht in Frage. Im Vergleich zum Pokalspiel in Osnabrück stellte Marco Kurz das Team auf zwei Positionen um, im Mittelfeld agierte Jan Moravek für Chadli Amri, im Angriff stürmte mit Erwin „Jimmy" Hoffer der Doppeltorschütze von Osnabrück neben Srdjan Lakic, während Ilian Micanski zunächst auf der Bank Platz nahm.

Der FCK, der von rund 7.000 lautstarken Schlachtenbummlern in die Domstadt begleitet wurde, spielte im Gedenken an den verstorbenen Hannes Riedl mit Trauerfloor über dem weißen Auswärtstrikot. Die Partie begann mit einem Paukenschlag. Gerade einmal 92 Sekunden waren gespielt, da sah der Kölner Mohamad nach einer Notbremse an Erwin Hoffer an der Strafraumgrenze die Rote Karte, der FCK fortan in Überzahl. Von Beginn an entwickelte sich eine heiß umkämpfte und hitzige Partie, in der die Gastgeber nach acht Minuten in Führung gingen. FCK-Keeper Tobias Sippel hatte den Ball nach einer Hereingabe der Kölner eigentlich schon sicher, ließ die Kugel aber fallen, so dass Novakovic zum 1:0 für den FC abstauben konnte. Umso ärgerlicher für die Lautrer, dass der Torschütze dabei im Abseits stand.

Der FCK zeigte sich keineswegs geschockt, direkt im Gegenzug verpasste Moravek eine Hereingabe von Tiffert nur knapp, dessen Volleyschuss aus 20 Metern Mondragon im Kölner Gehäuse kurz darauf gerade noch wegfausten kann. In einer Partie die von Fouls und Zweikämpfen geprägt war, zeigte sich der Aufsteiger aus der Pfalz seinem Kontrahenten durchaus ebenbürtig und versuchte mit flüssigen Kombinationen aus der Überzahl Kapital zu schlagen. Mehr als zwei Schüsse von Srdjan Lakic von der Strafraumgrenze sprangen zunächst jedoch nicht raus. Nach einer halben Stunde musste dann Tobias Sippel wieder eingreifen und parierte den Aufsetzer von Petit aus halbrechter Position stark. Jetzt machten die Rheinländer Druck, drängten den FCK in die eigene Hälfte. In der 40. Minute war es erneut Tobi Sippel, der einen Podolski Freistoß mit toller Parade entschärfte. 
Zur zweiten Hälfte wechselte Marco Kurz zweimal, brachte Leon Jessen für Alexander Bugera und Ivo Ilicevic für Oliver Kirch. Drei Minuten waren nach dem Seitenwechsel gespielt, da bediente Erwin Hoffer den mitgelaufenen Jiri Bilek, der den Ball aus kurzer Distanz aber nicht richtig traf. Der FCK nun das spielbestimmende Team, kombinierte gut und schnürte die Kölner teilweise in der eigenen Hälfte ein, ohne sich jedoch klare Tormöglichkeiten erspielen zu können. Doch der Offensivdrang der Gäste wurde belohnt. In der 70. Spielminute löst sich Srdjan Lakic nach Zuspiel von Rodnei mit einer schönen Drehung von seinem Gegenspieler und haut die Kugel aus 18 Metern unhaltbar für Mondragon ins rechte Eck zum Ausgleich!  Riesenjubel in der vollbesetzten Gästekurve.  Und die Roten Teufel spielten weiter nach vorne, wollten jetzt den Sieg. Ein Versuch von Ivo Ilicevic traf aber nur das Außennetz (76.). Zwölf Minuten vor Ende der Partie kam Adam Nemec für Jan Moravek in die Partie. Der FCK drückte, ein Kopfball von Amedick nach Tiffert-Freistoß ging nur knapp über den Kasten (77.).

Sechs Minuten vor dem Ende startete Ivo Ilicevic ein Solo bis zum 16er der Kölner, wo der Ball Srdjan Lakic vor die Füße fällt. Und der Kroate zog trocken ins linke untere Eck zur 2:1 Führung für die Roten Teufel ab (84.). Wahnsinn! Wieder hatten der FCK eine Partie gedreht. Erst recht nachdem Ivo Ilicevic drei Minuten später mit einem Flachschuss ins rechte Eck zum 3:1 für die Pfälzer erhöhte (87.). Es folgte der Schlusspfiff und unbeschreiblicher Jubel auf Seiten der Roten Teufel. Der FCK ist wieder da! Und jetzt kommt am Freitag der FC Bayern München auf den Betzenberg!


Quelle: fck.de
 

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